22 Februar 2026

Newest Showcase mit vier inspirierenden Marken auf der Berlin Fashion Week

Internationale La Biosthétique Beautyexperten kreieren Hair- und Make-up-Looks bei der Berlin Fashion Week für Newest 

Ein starker Catwalk-Look lebt vom perfekten Zusammenspiel aus Mode, Hair und Make-up. Backstage sorgte auch diesmal wieder La Biosthétique mit einem internationalen Team für das entscheidende Beauty-Finish. Unter der kreativen Leitung der International Creative Directors Alexander Dinter (Hair) und Steffen Zoll (Make-up) bewiesen 100 Hairstylisten und Visagisten aus acht Ländern ihr Können. Mit präzisem Handwerk, kreativem Gespür und viel Leidenschaft entstanden für rund 150 Models ausdrucksstarke, laufstegreife Styles. 

MARKE – Purismus trifft Poesie

Der zweite Tag der Fashion Week startete mit dem Showcase NEWEST und der Kollektionsshow von MARKE. Nach seinem Debüt im vergangenen Jahr blieb der kreative Jungdesigner Mario Keine seinem faszinierenden Stil treu und zeigte großartige Männerdesigns mit präzisen Formen und einem romantischen, fast schon poetischen Touch. Interessant waren auch seine Spiele mit Volumen, mit matten und glänzenden Materialien sowie luxuriösen Stoffen. Insgesamt kontrastierte die Kollektion strenge, einheitliche Silhouetten von Businesskleidung mit historisch inspirierten Materialien und Farben und legte die Spannung zwischen „Wissen“ und „Glauben”, Humanismus und Gier, Aufklärung und Überschwang, Individualität und Uniformität offen.

Inspiriert von den Herrenfrisuren der 1930er und 1940er Jahre entwickelte Alexander Dinter ein Hairconcept mit modernen Interpretationen der historischen Looks. Für seine sleeken Styles mit links angesetzten Seitenscheiteln wurde zunächst ein Mix aus La Biosthétique Molding Cream und Weightless Conditioning Oil von unten nach oben ins Haar eingearbeitet und in Form geföhnt. Anschließend wurde eine Schicht La Biosthétique Glossing Cream aufgetragen. Ziel war es, dass das Haar im Nacken möglichst flach anliegen sollte. Eine letzte Schicht HOMME Styling Gel sorgte für Halt in der Front, an den Seiten und im Nacken. Ein Hauch von La Biosthétique Glossing Spray sorgte für einen strahlenden Abschluss. 

Auch im Make-up griff Steffen Zoll die puristischen, aber gleichzeitig heroisch wirkenden Elemente der Mode auf. Für seinen Look mit satiniert wirkendem Hautbild schufen Steffen und die Crew der Visagisten zunächst eine Basis mit La Biosthétique Glow Base. Für eine gewünscht maskuline, kühl wirkende Kontur sorgte der Einsatz des La Biosthétique Beauty Stick Contouring. Dieser wurde ebenfalls eingesetzt, um die Augen in ihrer Struktur sichtbar zu verstärken. Der abschließende Einsatz des neuen La Biosthétique Setting Sprays sorgte neben einer gleichmäßigen Hautdichte für eine leichte Mattierung des Teints.

Orange Culture – ein Feuerwerk der Farben

Großer Publikumsmagnet war die Show des aus Nigeria stammenden Labels Orange Culture, das seine neueste Kollektion “In the Shadow“ präsentierte. Designer Adebayo Oke-Lawal ließ sich von den stillen Kämpfen inspirieren, die viele Menschen mit sich tragen – besonders in Gemeinschaften, in denen psychische Gesundheit noch stark stigmatisiert ist. Die Kollektion sollte zugleich eine emotionale Hommage an den gesellschaftlichen Druck in Nigeria sein, wo Perfektion oft mit Wert gleichgesetzt wird – und an die Schönheit, diese Illusion zu durchbrechen. Das Label arbeitete bei den Designs mit einer Materialmischung aus Regenesis-Stoffen, handgewebtem Aso-Oke, Baumwolle und Wolle. Die Farbpalette zeigte sich lebendig und ausdrucksstark. In Bezug auf die Silhouetten wurden Klassiker auf typische Orange Culture-Art neu interpretiert – mit kindlicher Verspieltheit, Eigenwilligkeit und dem charakteristischen androgynen Geist der Marke. Zu den Highlights zählten die Print-Pieces, von Hand bestickte Looks und neu interpretierte klassische Silhouetten.

Auch im Haardesign von Alexander Dinter und seinem Team von Stylisten spiegelte sich die Vielfalt der Modelle und ihrer individuellen Typen wider. Ein Keylook seines Konzepts war ein Style, bei dem das lange, sleeke oder vorher auch zu Cornrows geflochtene Haar zu einem tief angesetzten Loop gebunden wurde. Eyecatcher war dabei eine auf die Stirn gelegte und fixierte Braid-Locke. Um eine tolle, gepflegte Basis im Haar zu erhalten, wurde es zunächst mit Classic Conditioning Spray entwirrt und mit Frizz Control Smoothing Fluid sowie Heat Protection Spray glatt geföhnt. Schichtweise aufgetragene Texturising Paste und abschließend eingesetzter Intense Formula Hair Laque machten das Haar ready für den tiefen Loop-Zopf im Nacken, der mit einer vorher abgeteilten Haarpartie fest umwickelt wurde. 

Die Dynamik aus Farbe und der Hitze des Sommers spiegelte sich auch im Make-up von Steffen Zoll wider. Im Fokus seines Looks mit dem Titel „Color Crush“ standen c-förmige, in starken Farben akzentuierte Wangenknochen, die wie von der Sonne gerötet wirkten. Der Blush wurde je nach Model auffällig in den Tönen Burgundy, Golden Amber und/oder mit dem Bronzing Powder Sunsation (Honey und Terra) aufgetragen. Beauty Stick Highlighter sorgte über dem Blush für zusätzlichen Shine. Das Lippenmake-up hingegen war betont zurückhaltend in einem Nude-Mix aus La Biosthétique Sensual Lipstick Savannah und Cinnemon Glaze gehalten. Punktuell aufgetragenes La Biosthétique Setting Spray sorgte für eine leichte Mattierung des Looks.

Thomas Hanisch – Darke Avantgarde-Looks

Fashion-Highlight des dritten Tages der Berlin Fashion Week war das umjubelte Show-Comeback von Designer Thomas Hanisch. Seine ungeheuer kraftvolle Kollektion „EXOS“ war reich an animalischen und diabolisch wirkenden Designelementen und folgte dem Motto „Schutz durch Stärke“. Hanischs mystische Entwürfe beeindruckten mit skulpturalen Formen, Korsetts, Fake-Hörnern und -Federn, mit viel veganem Leder und strukturierten Oberflächen. 

Inspiriert von der Opulenz der Formen gestaltete Alexander Dinter avantgardistische Hairdesigns voller Handwerkskunst. Sein erster, aufwändiger Look setzte die Handschrift des Designers in Form eines skulptural gestalteten Dutts fort. Der zweite Keylook seines Haarkonzepts war ein auffälliger Messy-Style, für den Seiten und Oberkopf der Modelle in je 4 Abteilungen abgeteilt wurden. Dabei wurde am Ansatz bzw. Nacken des tief angesetzten Ponytails ein Cocktail aus Molding Cream und Weightless Conditioning Oil aufgetragen und das Haar straff zum Zopf abgebunden. Für eine raue, undone und voluminös wirkende Haarstruktur wurde das übrige Haar partienweise toupiert, mit La Biosthétique Classic Formula Hair Laque angefeuchtet und anschließend mit dem Glätteisen getrocknet. Abschließend wurde das Haar mit den Händen geöffnet, partienweise eingerollt und mit Haarnadeln festgesteckt. Dabei blieben die Längen und Spitzen flexibel und wurden nur locker und optisch mit Haarnadeln befestigt.

Auch die Maquillage von Steffen Zoll griff die darke und animalische Stimmung der Couture auf und setzte sie in ein ausdrucksstarkes, fast sakral wirkendes Make-up um. Basis des gewollt blassen Teints war eine bewusst hell gewählte Foundation aus Velvet Skin im Mix mit Dermosthétique Ocean Plant Refining Hydro Serum. Besonders markant zeigten sich bei diesem Look Lippen und Augen. Für ein überzogenes, auffälliges Lippenherz wurde von Steffen und Team mit Pencil for Eyes Black Silk vorgearbeitet und das Ganze mit einer Mischung aus Sensual Lipstick Red und Carmine ausgefüllt. Auf den Augen glänzte ein sattes Schwarz aus Pencil for Eyes Kohl Silk und Automatic Pencil for Eyes Black. Lipshine auf Augen und Lippen verstärkten den Dunkel-Effekt zusätzlich. Zum Abschluss sorgte Setting Spray für einen haltbaren, leicht mattierten Look.

Kasia Kucharska – Handwerkskunst trifft Technologie 

Bei der finalen Show von NEWEST zeigte die Berliner Designerin Kasia Kucharska ihre neue Fashion für die Herbst-/Wintersaison 2026/27. Sexy, hot und einzigartig war ihre freshe Kollektion, die eine Hommage an das komplexe und kraftvolle Spektrum von Weiblichkeit darstellen sollte und die Fragilität nicht als Schwäche, sondern als Stärke sah. Kasha ist für ihre innovative Arbeit mit Latex bekannt, und auch diesmal blieb dieses Material das Hauptmerkmal der Kollektion. Die Designerin nutzte flüssigen Latex wie ein Druckmedium, wodurch die Kleidungsstücke Schicht für Schicht entstanden, anstatt auf traditionelle Weise genäht zu werden. Die Farbpalette war bewusst zurückhaltend, mit milchigen Weißtönen, Beige-Nuancen, tiefem Schwarz und sanften Pastellfarben. Diese Nuancen verweisen auf häusliche Räume und erlauben zugleich dem Material selbst zur zentralen visuellen Sprache zu werden. Die Silhouetten bewegen sich zwischen Schutz und Entblößung: von umhüllenden Schnitten über Second-Skin-Pieces bis hin zu skulpturalen Volumen, die dennoch körpernah anlagen. 

Messy, rau und ungemacht zeigten sich die Hairstyles, die Alexander Dinter und sein Team passend zur Mode von Kasha entwarfen. Gegensätzlich zu Salonstyles, in denen das gepflegte, glänzende Haar im Vordergrund steht, war hier eine gefilzte, fast schon gebacken wirkende Haartextur gewünscht. Dafür wurde das leicht angefeuchtete Haar ausgehend vom höchsten Punkt gleichmäßig mit dem Kamm am Kopf verteilt und locker in größere Bereiche abgeteilt. Dicke Haarsträhnen wurden nun in sich gedreht, mit La Biosthétique Texturising Spray angefeuchtet und im Diffusor getrocknet. Um vor dem Gesicht eine Art Haarvorhang zu kreieren, wurde das Haar asymmetrisch über das Gesicht gelegt und danach die gesamten Haare locker mit einem Haargummi tief im Nacken befestigt. Unsaubere Schlaufen waren ausdrücklich erwünscht. Eigens von Kasha mit Latexoberfläche designte Haarspangen wurden als Stylelemente im Haar fixiert. Shaping Hair Wax sorgte für ein leicht mattes Finish.

Statt eines klassischen Make-ups setzte die Designerin bei einigen ihrer Modelle auf künstlerische Airbrush-Make-ups, die eigens auf ihre verspielten Styles abgestimmt waren. Basis der übrigen Looks waren – wie insgesamt bei den Shows dieser Fashion Week – möglichst natürlich aussehende Hautbilder, die sich am Skinminimalism-Trend orientierten. Auch die softe Version der Impact Lippen, hier etwas verwischt wirkend, setzte Akzente.

Credits:

La Biosthétique / Smelty

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