22 Februar 2026

Das große Haarschaum-Revival

Lange Zeit hatte er ein Imageproblem: Haarschaum war dieses knirschige Zeug aus den 90ern, das Betonfrisuren, crunchy Locken und einen leicht chemischen Duft versprach. Stylisch war anders…

Haarschaum
Foto: KI-generiert

Doch wie so oft in der Beautywelt gilt: Trends kommen wieder. Und diesmal kommt der Haarschaum smarter, leichter und vielseitiger zurück als je zuvor.

Warum brauchen wir Haarschaum überhaupt?

Haarschaum ist ein echtes Multitalent. Seine größte Stärke: Er verbindet Halt mit Leichtigkeit. Anders als Gel oder Wachs legt er sich nicht schwer aufs Haar, sondern umhüllt es mit Volumen, Struktur und Flexibilität. Besonders feines oder kraftloses Haar profitiert davon. Ein paar Pumpstöße am Ansatz, und die Frisur wirkt sofort voller und lebendiger.
Auch für Locken ist Schaum ein Gamechanger. Er definiert, bündelt und reduziert Frizz, ohne die natürliche Bewegung zu zerstören. Moderne Formulierungen enthalten oft pflegende Inhaltsstoffe wie Panthenol, Aloe Vera oder Proteine, die das Haar nicht nur stylen, sondern gleichzeitig stärken.

Die Vorteile auf einen Blick

Der größte Pluspunkt: Haarschaum ist extrem vielseitig. Er kann ins handtuchtrockene Haar für Volumen geföhnt werden, im feuchten Haar Locken formen oder im trockenen Haar für ein schnelles Styling-Update sorgen. Dabei fühlt er sich deutlich leichter an als viele andere Stylingprodukte. Ein weiterer Vorteil ist die Dosierbarkeit. Schaum lässt sich gut verteilen und aufbauen. Man kann also klein anfangen und nachlegen, ohne sofort zu viel Produkt im Haar zu haben. Das Ergebnis wirkt natürlicher, beweglicher und weniger „gemacht“.

Warum war Haarschaum so lange unbeliebt?

Sein schlechter Ruf kommt nicht von ungefähr. Die frühen Versionen waren oft alkoholhaltig, austrocknend und hinterließen genau das, was heute niemand mehr will: steife, glänzende Helme. Dazu kam der Wechsel der Trends. Glatte, sleek gestylte Haare, Beach Waves oder undone Looks ließen Haarschaum alt aussehen. Cremes, Öle und Sprays übernahmen die Bühne. Außerdem wollte man weg von „sichtbarem Styling“. Alles sollte mühelos aussehen, selbst wenn es das nicht war. Haarschaum stand symbolisch für zu viel Aufwand und zu wenig Coolness.

Warum jetzt das Comeback?

Weil sich alles verändert hat. Die Formeln sind moderner, die Texturen feiner, die Ergebnisse natürlicher. Gleichzeitig erleben Volumen, Struktur und individuelle Haartexturen ein Revival. Locken werden gefeiert, feines Haar darf wieder nach mehr aussehen, und Styling darf sichtbar wirken, solange es gut gemacht ist.

Social Media und Runway-Looks tragen ihren Teil dazu bei: Blowouts, 90s-Supermodel-Hair und softes Volumen sind zurück. Und dafür gibt es kaum ein besseres Produkt als Haarschaum. Schaumfestiger ist also nicht mehr der uncoolste Kandidat im Badezimmerschrank, sondern ein Stylingliebling mit neuem Selbstbewusstsein. Wer ihm eine zweite Chance gibt, wird überrascht sein, wie zeitgemäß dieser Styler heute sein kann.

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